| Company | Information | Description |
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Condor Compounds Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Braunschweig | Accounting / financial reports Unternehmensregister | Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Date: 01/31/2025Language: German |
Condor Compounds Gesellschaft mit beschränkter HaftungBraunschweigJahresabschluss zum 31. Dezember 2023und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023DER CONDOR COMPOUNDS GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, BRAUNSCHWEIGI. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Condor Compounds GmbH ist Hersteller von Mischungen für die Kabelindustrie. Das Unternehmen beliefert Kunden nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in vielen Drittländern. Zu den Kunden zählen neben vielen kleinen und mittelständischen Kabelwerken auch namhafte Großunternehmen der Kabelindustrie. Innovative technische Kapazitätserweiterungen in der Anlagentechnik bilden die solide Basis für das kontinuierliche Wachstum im In- und Ausland. Als verlässlicher Partner pflegen wir langjährige und erfolgreiche Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden. Die weltwirtschaftliche Konjunktur ist für die Gesellschaft aufgrund ihres exportorientierten Engagements relevant. Diese wird durch verschiedene Einflussfaktoren wie z.B. die militärischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten beeinflusst. Darüber hinaus wirkte sich die Zinsentwicklung in den verschiedenen Regionen der Welt negativ auf die Bautätigkeit aus. Hiervon war im Jahr 2023 auch der für die Gesellschaft relevante Markt der Kabelfertigung betroffen. Die Condor Compounds GmbH konnte in diesem Umfeld ein sehr gutes Geschäftsjahr verzeichnen. Ein ressourcenschonender Umgang mit Material und Energie in einer nachhaltig gestalteten Produktionsumgebung sind definierte Unternehmensziele. Seit September 2023 ist das Umweltmanagementsystem des Unternehmens nach DIN EN 14001 zertifiziert. Aufgrund einer maßvollen Ausschüttungspolitik, einer bedarfsgerechten Liquiditätsplanung und der Sicherung externer Finanzierungsquellen ist die Gesellschaft in der Lage, notwendige Investitionen kurzfristig und zu einem hohen Anteil aus eigenen Mitteln zu finanzieren bzw. Investitionskredite zügig zu tilgen und ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Gesamtleistung verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 7.495 TEUR, die Umsatzerlöse sind um 7.154 TEUR auf TEUR 45.221 gesunken. Die Verringerung der Umsatzerlöse ist insbesondere auf die gesunkenen Beschaffungskosten und die damit verbundenen Preisreduzierungen an unsere Kunden zurückzuführen. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres wurden überwiegend im Drittland (32,0%) und in der EU (48,6%) erzielt. Im Vergleichszeitraum verringerte sich auch das Rohergebnis bei einem ebenfalls - und proportional zur Gesamtleistung - auf 29.886 TEUR gesunkenen Materialaufwand um 2.015 TEUR. Die Personalkosten liegen auf gleichem Niveau wie im Vorjahr; dies resultiert im Wesentlichen aus laufenden tariflichen Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie geringeren Tantiemeaufwendungen. Die Abschreibungen sind um 85 TEUR gestiegen, dies resultiert im Wesentlichem aus der Aktivierung der Produktionsanlage 10, da im Wirtschaftsjahr 2023 das erste Mal 12 Monate enthalten sind. Das Finanzergebnis verbesserte sich im Jahresvergleich um 42 TEUR. Nach Abzug der Ertragsteuern sowie der sonstigen Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von 2.565 TEUR gegenüber dem Vorjahr von 3.673 TEUR. Die Ergebnisverminderung ist hauptsächlich auf die verringerten Umsatzerlöse zurückzuführen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2023 6.938 TEUR. Auf Grund von Investitionstätigkeit (318 TEUR) insb. in BGA und in Verbindung mit Finanzierungstätigkeiten (3.826 TEUR) in Form von Darlehenstilgungen und Gewinnausschüttungen betrug der Cashflow im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 2.794 TEUR. Die liquiden Mittel sind demzufolge auf 5.487 TEUR gestiegen. Die Investitionen werden sich im Folgejahr fortsetzen, weitere externe Finanzierungen sind hierfür nicht vorgesehen. Die von Kreditinstituten zum Teil geforderten Covenants wurden eingehalten, es bestehen zudem weitere, zum Stichtag nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von insgesamt 3.000 TEUR. Aus planmäßigen Abschreibungen resultiert eine Verminderung des Anlagevermögens auf 10.715 TEUR, auch das Vorratsvermögen ist zum Stichtag durch Vorratsverminderung und günstigere Einkaufspreise im Bereich von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um 2.108 TEUR auf 4.965 TEUR gesunken. Die Umsatzrendite betrug 5,7 % und das Working Capital 11.769 TEUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023 aufgrund der Darlehenstilgungen und des erzielten Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr von 59,7 % auf 64,4 %. III. Chancen und Risiken Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt, wobei das Management den Markt- und Branchenrisiken, den regulatorischen Risiken, den Beschaffungsmarkt- und Umweltrisiken, den finanzwirtschaftlichen Risiken sowie den politischen Risiken besondere Aufmerksamkeit schenkt. Unsere Einschätzung der Chancen und Risiken erfolgt zum Abschlussstichtag und betrifft insbesondere das Jahr 2024. Der Rohstoffeinkauf unterliegt wirtschaftlichen Risiken durch Preisschwankungen und möglichen Lieferengpässen. Negative Auswirkungen können weitgehend an die Kunden weitergegeben werden. Durch Veränderungen in der Produktpalette wollen wir das Betriebsergebnis stabilisieren. Diese Entwicklung wird sich auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen. Durch den weltweiten Vertrieb unserer Produkte ist das Unternehmen in besonderem Maße Kredit- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können. Zur Steuerung der Kreditrisiken aus Kundenforderungen hat das Management entsprechende Sicherungsmaßnahmen getroffen, die eine kontinuierliche Überwachung der Zahlungsziele und ein aktives Mahnwesen umfassen. Darüber hinaus ist der überwiegende Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Kreditversicherungen abgesichert. Da zudem fast ausschließlich in Euro fakturiert wird, bestehen keine nennenswerten Währungsrisiken. Die besondere Stärke des Unternehmens liegt in der Flexibilität und der schnellen Reaktion auf Kundenwünsche. Dieser kundenorientierte Service und der eigene hohe Qualitätsanspruch an die Produkte werden dazu beitragen, dass das Unternehmen auch in Zukunft seine Marktposition behaupten kann. Auch aus dem Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten sind derzeit keine unkontrollierbaren Einflüsse erkennbar. IV. Personal- und Sozialbereich Auf eine geringe Fluktuation wird weiterhin Wert gelegt. Diverse spezifische Qualifizierungsmaßnahmen in allen Bereichen dienen der Optimierung der Abläufe sowie der Steigerung der Mitarbeitermotivation. Um die Bindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das Unternehmen zu stärken und den Rekrutierungsprozess zu optimieren, bietet das Unternehmen Vergünstigungen wie Tankrabatte und Fahrradleasing an. V. Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegt weiterhin im Bereich der Compounds für die Kabelindustrie. Die bestehende Produktpalette wird optimiert und um margenstarke Lösungen für Spezialanwendungen erweitert. Als Unternehmen im halogenfreien und flammgeschützten Bereich entwickeln wir frühzeitig Rezepturen und Verfahren weiter, um bei steigenden Anforderungen an die Brandeigenschaften auch in den nächsten Jahren unsere Position behaupten zu können. Die personellen Kapazitäten für Forschung und Entwicklung wurden quantitativ und qualitativ ausgebaut. Die technische Laborausstattung für Prüfungen und Analysen wurde in den Vorjahren durch umfangreiche Investitionen erweitert und wird auch in Zukunft weiter ausgebaut, um die geforderten Standards zu gewährleisten. Durch verstärkte Vertriebsaktivitäten und die Teilnahme an Messen und Veranstaltungen weltweit werden die zukünftigen technischen Anforderungen an die Produktentwicklung intensiv bei den Kunden abgefragt. VI. Prognosebericht Ukrainekrieg, Nahostkonflikt und bestehende Themen zur Energieversorgung werden sich weiterhin auch auf das Geschäftsjahr 2024 auswirken. Darüber hinaus führt das weltweit deutlich gestiegene Zinsniveau zu einer spürbaren Abkühlung in der Bauwirtschaft. Preisreduktionen im Rohstoffbereich geben wir in Abhängigkeit unserer eigenen Kapazitätsauslastung an unsere Kunden weiter. Der derzeit gute Auftragseingang dürfte sich im Jahresverlauf auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Wir rechnen bei Umsatz und Ergebnis mit einer Normalisierung auf dem Niveau des Jahres 2023.
Braunschweig, 31. März 2024 Der Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER CONDOR COMPOUNDS GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, BRAUNSCHWEIGAllgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Braunschweig und ist unter der Firma „Condor Compounds Gesellschaft mit beschränkter Haftung" in das Handelsregister des Amtsgerichts Braunschweig unter HRB 1862 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Condor Compounds Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. d. § 267 Abs. 2 i.V. m. Abs. 4 S. 1 HGB. Die Gliederung der Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der des Vorjahres. Im Anlagenspiegel werden die historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Form der Darstellung und die Wertansätze in der Bilanz zum 31.12.2022 wurden per 01.01.2023 unverändert übernommen. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen. Sachanlagen werden zu den um die Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung und - sofern angefallen - angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten sowie der Abschreibungen. Der Werteverzehr wird durch planmäßige (lineare) Abschreibungen erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge werden gem. § 7 Abs. 1 S. 4 EStG zeitanteilig bzw. nach Maßgabe von Vereinfachungsregelungen verrechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden gem. § 6 Abs. 2 EStG vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu dem (niedrigeren) Wert bilanziert, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen war. Innerhalb der Vorräte werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Wertansätze der unfertigen und fertigen Erzeugnisse beinhalten neben den Einzelkosten für Material und Lohn auch Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen und angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung. Lagerungs- und Bestandsrisiken werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt; dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie die Bankguthaben werden jeweils zum Nenn- bzw. Nominalbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Auf zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehende Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern ermittelt. Ein Aktivüberhang latenter Steuern wird in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden am Tag ihrer erstmaligen Erfassung mit dem Geld- oder Briefkurs umgerechnet. Die Umrechnung zum Stichtag erfolgt zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips. Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen im Berichtsjahr ist dem Anlagenspiegel (letzte Seite des Anhangs) zu entnehmen. Finanzanlagen Hierunter ist die auf den Erinnerungswert abgeschriebene 100 %ige Beteiligung an der Condor Hydraflow GmbH, Braunschweig, erfasst. Bezüglich der übrigen Angaben zum Anteilsbesitz nimmt die Gesellschaft die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 HGB in Anspruch. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich überwiegend aus arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Verpflichtungen (293 TEUR, i. Vj. 370 TEUR), pauschal ermittelten Garantieverpflichtungen (57 TEUR, i. Vj. 66 TEUR) sowie Verpflichtungen für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (90 TEUR, i. Vj. 88 TEUR) zusammen. Verbindlichkeiten Die bilanzierten Verbindlichkeiten von insgesamt 8.163 TEUR (i. Vj. 10.233 TEUR) untergliedern sich postenbezogen in die folgenden Restlaufzeiten (in TEUR, die Vorjahresbeträge sind in Klammern dargestellt):
Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen von Maschinen/maschinellen Anlagen besichert. Zudem sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Verpfändung eines Kontoguthabens (aktueller Stand in Höhe von TEUR 110) besichert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 5.038,78 EUR (i. Vj. 5.755,70. EUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierunter sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 8.803,24 EUR (i. Vj. 22.619,85 EUR) enthalten. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 95 TEUR. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
Geschäftsführer Im gesamten Geschäftsjahr 2023 war Herr Dipl.-Ing. Axel Friedrichs alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft. Bezüge des Geschäftsführers Bezüglich der Angaben gern. § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Ukrainekrieg, Nahostkonflikt sowie weiterhin ein hohes Zinsniveau beeinflussen die zukünftige Geschäftsentwicklung. Ob und inwieweit sich diese Risiken in der aktuellen Geschäftsentwicklung niederschlagen, ist derzeit nicht abschätzbar.
Braunschweig, 31. März 2024 Condor Compounds Gesellschaft Der Geschäftsführer ZUSAMMENSETZUNG UND ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Condor Compounds GmbH, Braunschweig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Condor Compounds GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Condor Compounds GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 17. Mai 2024 COUNSEL TREUHAND GMBH Michael Vogeler, Wirtschaftsprüfer Jutta Wilkens, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 Der Jahresabschluss der Condor Compounds GmbH, Braunschweig, zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 29. Mai 2024 festgestellt worden. |
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