ME digital GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Inhaltsverzeichnis

A. AUFTRAG

B. GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN

I. Lage des Unternehmens

C. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

D. GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRÜFERISCHEN DURCHSICHT

E. FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

2. Jahresabschluss

3. Lagebericht

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

1. Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

2. Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen

F. SCHLUSSBEMERKUNG

1. Bilanz zum 31.12.2021

2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2021

4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

5. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

6. Rechtliche Verhältnisse

A. PRÜFUNGSAUFTRAG

Die Geschäftsführung der

ME digital GmbH,

Berlin

- im Folgenden auch kurz "ME Digital" oder "Gesellschaft" genannt -

hat uns beauftragt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 unter Einbeziehung der zugrunde liegenden Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 der Gesellschaft nach berufsüblichen Grundsätzen zu prüfen und über das Ergebnis unserer Prüfung schriftlich Bericht zu erstatten.

Der vorliegende Prüfungsbericht ist an das geprüfte Unternehmen gerichtet.

Dem Prüfungsauftrag vom 8. Oktober 2021 lag der Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30. August 2021 zugrunde, auf der wir zum Abschlussprüfer gewählt wurden (§ 318 Abs. 1 Satz 1 HGB). Wir haben den Auftrag mit Schreiben vom 12. Oktober 2021 angenommen.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis unserer Prüfung erstatten wir den nachfolgenden Bericht, der in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n. F.) erstellt wurde.

Der Bericht enthält in Abschnitt B. vorweg unsere Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung sowie Feststellungen gemäß § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB.

Der aufgrund der Prüfung erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wird in Abschnitt C. wiedergegeben. Die Prüfungsdurchführung und die Prüfungsergebnisse sind in den Abschnitten D. und E. im Einzelnen dargestellt.

Unserem Bericht haben wir den geprüften Jahresabschluss, bestehend aus der Bilanz (Anlage 1), der Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) und dem Anhang (Anlage 3) sowie den geprüften Lagebericht (Anlage 4) beigefügt.

Den Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers (Anlage 5) und die Darstellung der rechtlichen Verhältnisse (Anlagen 6) wurden ebenfalls als Anlage zu diesem Bericht angehängt.

Der Durchführung des Auftrags und unserer Verantwortlichkeit, auch im Verhältnis zu Dritten, liegen die vereinbarten und diesem Bericht als Anlage beigefügten "Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017" zugrunde.

Unsere Haftung richtet sich nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen. Im Verhältnis zu Dritten sind Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen maßgebend.

B. GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN

I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung

Die Geschäftsführung hat im Lagebericht (Anlage 4) und im Jahresabschluss (Anlagen 1 bis 3), sowie in weiteren geprüften Unterlagen, insbesondere der Unternehmensplanung für das Jahr 2022 die wirtschaftliche Lage des Unternehmens beurteilt.

Gemäß § 321 Abs. 1 Satz 2 HGB nehmen wir als Abschlussprüfer mit den anschließenden Ausführungen vorweg zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung im Jahresabschluss und im Lagebericht Stellung. Dabei gehen wir insbesondere auf die Beurteilung des Fortbestands und der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens unter Berücksichtigung des Lageberichts ein. Unsere Stellungnahme geben wir aufgrund unserer eigenen Beurteilung der Lage des Unternehmens ab, die wir im Rahmen unserer Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts gewonnen haben.

Folgende Kernaussagen im Lagebericht sind hervorzuheben:

Aufgrund der Entwicklung der Umsatz- und Kostenstruktur traf die Geschäftsführung am 26. August 2021 die unternehmerische Entscheidung das Neugeschäft einzustellen sowie unrentable Länder zu schließen. In diesem Zuge wurde die Abrechnung der bestehenden Abonnements an einen Servicepartner ausgelagert und ein vollständiger Personalabbau vollzogen. Mit allen betroffenen Mitarbeitenden konnten Aufhebungsverträge bzw. Vergleichsvereinbarungen geschlossen werden, sodass zum Aufstellungsdatum keine offenen Rechtstreitigkeiten aus Arbeitsverträgen bestehen. Sämtliche Verpflichtungen aus der Umstrukturierung, sowohl arbeitsrechtlich als auch zur Erbringung vertraglicher Pflichten gegenüber Geschäftspartnern, sind durch eine Rückstellung in Höhe von 2.007 T€ zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

Im Berichtsjahr 2021 wurden Umsätze in Höhe von 10,4 Mio. € realisiert. Verglichen mit den Umsätzen aus den beiden Rumpfgeschäftsjahren 2020 in Höhe von insgesamt 15,2 Mio. € (11,8 Mio. € Q1-3 und 3,4 Mio. € Q4), ergibt sich somit ein Umsatzrückgang in Höhe von 4,8 Mio. €. Dieser resultiert aus der Aufgabe einiger internationaler Märkte (u.a. Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen).

Die Geschäftsleitung geht von einem stagnierenden Umsatz für den Abonnementenbestand aus. Durch die Auslagerung der Abrechnung der Abonnements sowie den vollständigen Personalabbau kann die Kostenstruktur jedoch deutlich verbessert werden, so dass sich für 2022 eine positive Ertragslage ergeben wird.

Die Gesellschaft ist in der Lage, das laufende Geschäft sowie die künftigen notwendigen Investitionen aus dem operativen Cashflow zu finanzieren. Dieser Umstand, unterstützt durch das konzerninterne Darlehen, versetzt die Gesellschaft in die Lage, auch künftig jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen ist die Beurteilung der Lage der Gesellschaft einschließlich der dargestellten Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung plausibel und folgerichtig abgeleitet. Die Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung ist dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zutreffend. Unsere Prüfung hat keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet wäre.

C. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 (Anlage 4) der ME digital GmbH, Berlin, unter dem Datum vom 29. April 2022 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ME digital GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ME digital GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ME digital GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not- wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie da- für verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu- treffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um- ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen An- gaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein schließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

D. GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRÜFUNG

Gegenstand unserer Prüfung waren die Buchführung, der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 (Anlagen 1 bis 3) und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 (Anlage 4) sowie die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung und der sie ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages.

Den Lagebericht haben wir daraufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft einschließlich der wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung vermittelt.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist für die Buchführung, die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht, die dazu eingerichteten Kontrollen sowie die uns gemachten Angaben verantwortlich. Unsere Aufgabe ist es, die von der Geschäftsführung vorgelegten Unterlagen und die gemachten Angaben im Rahmen unserer pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen.

Die Prüfungsarbeiten haben wir - mit Unterbrechungen - in der Zeit von Oktober 2021 bis zum 29. April 2022 in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Berlin und in unserem Büro in Köln durchgeführt. Anschließend erfolgte die Fertigstellung des Prüfungsberichts.

Zur Vorbereitung der Abschlussprüfung haben wir im Oktober 2021 eine Vorprüfung in den Räumen der Gesellschaft in Berlin vorgenommen, in deren Verlauf schwerpunktmäßig das interne Kontrollsystem (IKS) geprüft wurde.

Ausgangspunkt unserer Prüfung war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 23. April 2021 versehene Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2020; er wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 30. August 2021 unverändert festgestellt.

Als Prüfungsunterlagen dienten uns die Buchhaltungsunterlagen und die Belege sowie das Akten- und Schriftgut der Gesellschaft.

Alle von uns erbetenen Auskünfte, Aufklärungen und Nachweise sind uns von der Geschäftsführung und den zur Auskunft benannten Mitarbeitern bereitwillig erbracht worden.

Wir weisen darauf hin, das die gesetzlichen Vertreter für die Rechnungslegung, die dazu eingerichteten Kontrollen und die uns gegenüber gemachten Angaben die Verantwortung tragen.

Ergänzend hierzu hat uns die Geschäftsführung in der berufsüblichen Vollständigkeitserklärung schriftlich bestätigt, dass in der Buchführung und in dem zu prüfenden Jahresabschluss alle bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände, Verpflichtungen, Wagnisse und Abgrenzungen berücksichtigt, sämtliche Aufwendungen und Erträge enthalten, alle erforderlichen Angaben gemacht und uns alle bestehenden Haftungsverhältnisse bekannt gegeben worden sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs haben sich nach dieser Erklärung nicht ergeben und sind uns bei unserer Prüfung nicht bekannt geworden.

In der Erklärung wird auch versichert, dass der Lagebericht hinsichtlich erwarteter Entwicklungen alle für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft wesentlichen Gesichtspunkte sowie die nach § 289 HGB erforderlichen Angaben enthält.

Bei Durchführung unserer Jahresabschlussprüfung haben wir die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. Danach haben wir unsere Prüfung problemorientiert - jedoch ohne spezielle Ausrichtung auf eine Unterschlagungsprüfung - so angelegt, dass wir Unregelmäßigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken, hätten erkennen müssen. Unsere Prüfung hat sich nicht darauf erstreckt, ob der Fortbestand des Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann (§ 317 Abs. 4a HGB).

Der Prüfung lag eine Planung der Prüfungsschwerpunkte unter Berücksichtigung unserer vorläufigen Lageeinschätzung der Gesellschaft und eine Einschätzung der Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems (IKS) zugrunde (risikoorientierter Prüfungsansatz). Die Einschätzung basierte insbesondere auf Erkenntnissen über die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Branchenrisiken, Unternehmensstrategie und die daraus resultierenden Geschäftsrisiken sind aus der Prüfung des Vorjahresabschlusses, aus Gesprächen mit der Geschäftsführung und Mitarbeitern der Gesellschaft bekannt.

Aus den im Rahmen der Prüfungsplanung festgestellten Risikobereichen ergaben sich folgende Prüfungsschwerpunkte:

Überprüfung der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Existenz und Abgrenzung der Umsatzerlöse

Bewertung des Finanzanlagevermögens

Vollständigkeit und Bewertung der Rückstellungen

weitere Einzelsachverhalte mit wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ausgehend von einer vorläufigen Beurteilung des IKS haben wir bei der Festlegung der weiteren Prüfungshandlungen die Grundsätze der Wesentlichkeit und der Wirtschaftlichkeit beachtet. Sowohl die analytischen Prüfungshandlungen als auch die Einzelfallprüfungen wurden daher nach Art und Umfang unter Berücksichtigung der Bedeutung der Prüfungsgebiete und der Organisation des Rechnungswesens in ausgewählten Stichproben durchgeführt. Die Stichproben wurden so ausgewählt, dass sie der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses Rechnung tragen und es ermöglichen, die Einhaltung der gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften ausreichend zu prüfen.

Zur Prüfung des Nachweises der Vermögens- und Schuldposten der Gesellschaft haben wir u. a. Bankbestätigungen und Rechtsanwaltsbestätigungen über schwebende Geschäfte sowie Saldenbestätigungen für Forderungen und Verbindlichkeiten eingeholt.

Saldenbestätigungen zur Überprüfung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden im Wege der Stichprobe eingeholt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Nachweise bei der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 und Beurteilung des Lagebericht der ME digital GmbH ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.

Art, Umfang und Ergebnis der im Einzelnen durchgeführten Prüfungshandlungen sind in unseren Arbeitspapieren festgehalten.

E. FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Das Rechnungswesen (Finanz- und Anlagenbuchhaltung) der Gesellschaft erfolgt auf einer eigenen EDV-Anlage unter Verwendung des Programms Business Central. Die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung wird extern über die PKF Wulf Egermann OHG, Balingen, abgewickelt.

Das von der Gesellschaft eingerichtete rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem (IKS) sieht dem Geschäftszweck und -umfang angemessene Regelungen zur Organisation und Kontrolle der Arbeitsabläufe vor. Die Verfahrensabläufe in der Buchführung haben im Berichtszeitraum keine nennenswerten organisatorischen Veränderungen erfahren.

Die Organisation der Buchführung und das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ermöglichen die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle. Der Kontenplan ist ausreichend gegliedert, das Belegwesen ist klar und übersichtlich geordnet. Die Bücher wurden zutreffend mit den Zahlen der von uns geprüften Vorjahresbilanz eröffnet und insgesamt während des gesamten Geschäftsjahrs ordnungsgemäß geführt.

Die Informationen, die aus den weiteren geprüften bzw. zur Prüfung herangezogenen Unterlagen entnommen wurden, führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung und Jahresabschluss und Lagebericht.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Buchführung und die weiteren geprüften bzw. zur Prüfung herangezogenen Unterlagen nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (oder sonstiger maßgeblicher Rechnungslegungsgrundsätze) entsprechen. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen.

2. Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den handelsrechtlich geltenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die Gliederung der Bilanz (Anlage 1) erfolgt nach dem Schema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Soweit in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung Darstellungswahlrechte bestehen, erfolgen die entsprechenden Angaben weitgehend im Anhang.

Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses (§§ 276 und 288 HGB) wurde teilweise Gebrauch gemacht.

In dem von der Gesellschaft aufgestellten Anhang (Anlage 3) sind die auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ausreichend erläutert. Alle gesetzlich geforderten Einzelangaben sowie die wahlweise in den Anhang übernommenen Angaben zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung sind vollständig und zutreffend dargestellt.

Der Jahresabschluss entspricht damit nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen.

3. Lagebericht

Die Prüfung des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 (Anlage 4) hat ergeben, dass der Lagebericht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages entspricht.

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

1. Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften entspricht und in seiner Gesamtaussage, wie sie sich aus dem Zusammenwirken von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang ergibt, unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung oder sonstiger maßgeblicher Rechnungslegungsgrundsätze ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt (§ 264 Abs. 2 HGB).

2. Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen

In dem Jahresabschluss der ME digital GmbH wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zugrundegelegt (Beispiele):

Die Bilanzierung und Bewertung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern; § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Saldenvorträge zum 1. Januar 2021 entsprechen den Ansätzen der Bilanz zum 31. Dezember 2020 (Bilanzidentität; § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB).

Die lineare Abschreibung bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist (abnutzbares Anlagevermögen; § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die Aufwendungen und Erträge des Berichtsjahres sind periodengerecht abgegrenzt (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB).

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewendet. Im Übrigen verweisen wir hierzu auf die Ausführungen im Anhang (Anlage 3).

F. SCHLUSSBEMERKUNG

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der ME digital GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften. Dem Prüfungsbericht liegen die „Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten“ (IDW PS 450 n. F.) zu Grunde.

Zu dem von uns erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf Abschnitt C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks.

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Köln, 29. April 2022

MORISON Köln AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatergesellschaft

Gert Nacken, Wirtschaftsprüfer

Martin Kowol, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 791,68
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 54.536,70
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.908.339,85 5.045.904,85
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 699.055,02 1.602.602,43
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 629.536,33 1.601.222,73
3. sonstige Vermögensgegenstände 329.379,21 263.939,43
1.657.970,56 3.467.764,59
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.061.445,50 2.108.730,79
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.575,36 27.025,58
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 3.752.913,00 0,00
11.391.244,27 10.704.754,19

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 300.000,00 300.000,00
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 716.942,32 716.942,32
IV. Verlustvortrag -1.721.959,69 -1.499.195,24
V. Jahresfehlbetrag -93.545,50 -222.764,45
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 657.063,51 657.063,51
2. sonstige Rückstellungen 2.632.869,56 2.398.067,72
3.289.933,07 3.055.131,23
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 352.962,77 376.443,22
davon mit einer Restlaufzeit bis einem Jahr € 352.962,77 (Vj. T€ 377)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.202.834,56 5.265.971,50
davon mit einer Restlaufzeit bis einem Jahr € 620.234,56 (Vj. T€ 5.266)
3. sonstige Verbindlichkeiten 339.990,82 707.225,61
davon mit einer Restlaufzeit bis einem Jahr €339.990,82 (Vj. T€ 707)
davon aus Steuern € 339.990,82 (vj. T€ 177)
6.895.788,15 6.349.640,33
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.085,92 5.000,00
11.391.244,27 10.704.754,19

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021

2021 Q4 2020
T€
1. Umsatzerlöse 10.415.341,74 3.399.492,33
2. Sonstige betriebliche Erträge 673.690,61 55.585,97
davon aus Währungsumrechnung € 39.347,75 (Vj. € 54.897,11)
11.089.032,35 3.455.078,30
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.234.128,98 1.132.320,03
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.002.896,46 1.024.201,80
b) soziale Abgaben 844.588,92 193.529,15
6.847.485,38 1.217.730,95
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 65.335,72 13.415,57
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.258.874,13 1.012.987,71
davon aus Währungsumrechnung € 57.353,81 (Vj. € 16.351,81)
15.405.824,21 3.376.454,26
7. Betriebsergebnis -4.316.791,86 78.624,04
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 540.257,17 50.594,10
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.373,44 2.324,77
davon aus verbundenen Unternehmen € 24.373,44 (Vj. € 2.324,77)
10. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 0,00 353.581,99
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 94.297,25 725,37
davon an verbundene Unternehmen € 90.169,41 (Vj. € 0,00) 470.333,36 -301.388,49
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.752.913,00 0,00
13. Ergebnis nach Steuern -93.545,50 -222.764,45
14. Jahresfehlbetrag -93.545,50 -222.764,45

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist im Amtsgerichts Charlottenburg unter der Handelsregisternummer HRB Nr. 97990 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Im Vorjahr lag ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2020 vor. Insofern ist die Vergleichbarkeit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Vorjahr nur einschränkt möglich.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear und werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer zeitanteilig ermittelt. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 13 Jahre. Die geringwertigen Anlagegüter werden bis zu einem Wert von € 250,00 unmittelbar aufwandswirksam erfasst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Wertminderungen im Anlagevermögen durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert, vermindert um angemessene Wertberichtigungen, bilanziert. Für im Rumpfgeschäftsjahr eingetretene Forderungsausfälle sowie für drohende Forderungsausfälle wird eine Einzelwertberichtigung gebildet. Ein darüberhinausgehendes Forderungsausfallrisiko wird mit einer pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen gemäß § 249 Abs. 1 HGB alle ungewissen Verbindlichkeiten, erkennbaren Risiken und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die angewandten Zinssätze basieren auf den Abzinsungszinssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB der Deutschen Bundesbank.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich:

AK/HK 01.01.2021 Zugänge Abgänge AK/HK 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.558.602 - - 3.558.602
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.558.602 - - 3.558.602
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 106.242 - - 106.242
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 962.130 12.943 62.636 912.437
Summe Sachanlagen 1.068.372 12.943 62.636 1.018.679
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.045.905 - 137.565 4.908.340
Summe Finanzanlagen 5.045.905 - 137.565 4.908.340
Summe Anlagevermögen 9.672.879 12.943 200.201 9.485.621
kumulierte Abschreibungen 01.01.2021 Zugänge Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.557.810 792 - 3.558.602
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.557.810 792 - 3.558.602
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 89.137 17.106 - 106.242
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 924.699 47.438 59.700 912.437
Summe Sachanlagen 1.013.836 64.544 59.700 1.018.679
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
Summe Finanzanlagen - - - -
Summe Anlagevermögen 4.571.646 65.336 59.700 4.577.281
Buchwerte 31.12.2020 Buchwerte 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 792 -
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 792 -
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 17.106 -
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.431 -
Summe Sachanlagen 54.537 -
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.045.905 4.908.340
Summe Finanzanlagen 5.045.905 4.908.340
Summe Anlagevermögen 5.101.233 4.908.340

Finanzanlagen

Angaben zum Anteilsbesitz zu verbundenen Unternehmen (§ 285 Nr. 11 HGB)

Name und Sitz Anteil an Kapital Eigenkapital Letztes Jahresergebnis (nach Steuern)
Lorena Medienagentur GmbH, Berlin 100% € 25.000 € 110.017 1)
iLove GmbH, Berlin 100% € 25.000 € 14 1)
Vene International GmbH, Berlin 100 % € 4.358.824 €236.124 1)
MHF Media GmbH, Berlin 100% € 25.000 € 194.102 1)
Media Elements digital Espana S.L. (vormals freenet digital España S.L.), Barcelona, Spanien 100% € 224.652 € 124.521 2)
ME digital Entretenimento do Brazil Ltda. (vormals freenet digital Entretenimento do Brazil Ltda.), Sao Paolo, Brasilien 100 % 4) BRL 3.196.751 BRL 537.323 3)

1) Jahresabschluss zum 31.12.2021 vor Ergebnisabführung
2) Jahresabschluss per 30.06.2021 für das Geschäftsjahr 01.07.2020 bis 30.06.2021
3) vorl. Jahresabschluss per 31.12.2021
4) 5% unmittelbar und 95 % mittelbar über Media Elements digital Espana S.L.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 630 (i.Vj. T€ 1.601).

Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich aus Steuerrückstellungen (T€ 657; i.Vj. T€ 657) und sonstigen Rückstellungen zusammen.

In den sonstigen Rückstellungen (T€ 2.633; i.Vj. T€ 2.398) sind im Wesentlichen Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von T€ 2.007 (i.Vj. T€ 210), Marketing- und SMS-Versandkosten (T€ 556; i.Vj. T€ 888) sowie Personalrückstellungen in Höhe von T€ 68 (i.Vj. T€ 633) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - ausschließlich innerhalb eines Jahres fällig und weder durch Pfandrechte noch ähnliche Rechte gesichert.

Diese bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (T€ 353; i.Vj. T€ 377), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 6.203; i.Vj. T€ 5.266) und sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 339; i.Vj. T€ 707).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden überwiegend in Deutschland (80 %; i.Vj. 78%) erzielt.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Im Posten „sonstige betriebliche Erträge“ sind periodenfremden Erträge in Höhe von T€ 546 aus der Auflösung von Rückstellungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen waren, enthalten (i.Vj. T€ 0).

5. Sonstige Angaben

5.1 Außerbilanzielle Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

2022 2023 und danach
T€ T€
Mietverhältnis Büro Berlin 1.052 1.052
Softwareverträge /Netzwerkanbindungen 330 0
Gesamtsumme sonstiger finanzieller Verpflichtungen 1.382 1.052

5.2 Haftungsverhältnisse

Für die Besicherung eines langfristigen Mietvertrages für Büroräume an dem Standort in Berlin wurde eine Mietbürgschaft i.H.v. T€ 467 (i.Vj. T€ 467) entrichtet. Mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft wird nicht gerechnet, da sämtliche Mietverpflichtungen bis dato pünktlich geleistet wurden.

5.4 Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 69 (i.Vj. 73) Mitarbeiter. Hiervon waren 57 (i.Vj. 59) vollzeitbeschäftigt und 12 (i.Vj. 14) teilzeitbeschäftigt.

5.6 Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehören an:

Jens Knauber, wohnhaft in Hamburg

ausgeübter Beruf: Kaufmann

Thomas Kothuis, wohnhaft in Berlin

ausgeübter Beruf: Kaufmann

5.7 Bezüge der Organe

Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Bezüge. Der Geschäftsführung wurden keine Kredite gewährt.

5.8 Konzernzugehörigkeit

Die oberste Muttergesellschaft der ME digital GmbH ist die Media and Games Invest SE, Valletta, Malta. Sie stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember 2021 auf, in den auch die ME digital GmbH, Berlin, mit ihren Tochtergesellschaften einbezogen wird. Die Offenlegung erfolgt im Bundesanzeiger.

Die ME digital GmbH, Berlin, ist durch § 291 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 für den kleinsten Kreis von Unternehmen befreit worden.

5.9 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag des Jahres 2021 auf neue Rechnungen vorzutragen.

5.10 Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine bedeutenden Ereignisse und Entwicklungen ergeben, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hatten.

Berlin, den 27. April 2022

Jens Knauber

Thomas Kothuis

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021

Inhaltsverzeichnis:

1. Wirtschaftsbericht

2. Allgemeine Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Wirtschaftsjahr

3. Lage des Unternehmens im Wirtschaftsjahr

4. Steuerungssystem

5. Vermögenslage

6. Prognosebericht

7. Nachtragsbericht

8. Chancen- und Risikobericht

1. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

1 a) Weltwirtschaft

Der internationale Währungsfonds (IWF) geht für das Jahr 2022 von einem globalen Wirtschaftswachstum von 4,4% aus. Das prognostizierte globale Wirtschaftswachstum wurde dabei vom IWF um 0,5 Prozentpunkte im Vergleich zum letzten Forecast im Oktober 2021 reduziert, bedingt durch anhaltende Lieferkettenprobleme und hohe Inflation. Die Erholung von der Corona Krise verschiebt sich damit weiter nach hinten. Für 2023 erwartet der IWF ein Wachstum von 3,8%, was 0,2% mehr als in der vorangehenden Prognose war.

1 b) Deutschland

Die Deutsche Bundesbank geht in ihrem Monatsbericht Februar 2022 von einer Erhöhung des realen deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) für 2021 um 2,8% aus, nachdem es im Vorjahr bedingt durch die Pandemie eingebrochen war. Für das Frühjahr 2022 erwartet die Bundesbank einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes, sofern das Pandemiegeschehen abebbt und die Lieferengpässe weiter nachlassen.

2. Allgemeine Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Wirtschaftsjahr

Die Gesellschaft stellt weltweit digitale Inhalte für Handynutzer im Abonnement bereit. Diese Inhalte sind selbst programmiert oder hinzugekauft und repräsentieren ein langjährig bewährtes Geschäftsmodell.

Der Handlungsspielraum von Mehrwertdienste-Anbietern ist reguliert und durch Instrumente wie Drittanbietersperren verbrauchergerecht gestaltet worden. Für den Abschluss von Mehrwertdienste-Abonnements im Internet und den damit verbundenen Bezahlvorgängen beim Erwerb bzw. dem Abonnement digitaler Güter und Dienste wurde in Deutschland eine einheitliche Webmaske eingeführt. Dies schafft für den Kunden Transparenz verbunden mit Sicherheit und ermöglicht Anbietern von mobilem Content eine erhöhte Akzeptanz der Verfahren.

Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie mit Lockdowns und Beschränkungen im öffentlichen Leben ist die Nachfrage nach mobilen Inhalten anhaltend hoch. Die Verbraucher haben ein starkes und ungebrochenes Interesse an Spielen und anderen Anwendungen für Smartphones und Tablets.

Der Markt für mobiles Entertainment weltweit entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch und ist beflügelt durch konstant sinkende Preise für Endgeräte für Smartphones, tendenziell sinkende Providerkosten sowie monatliche Flatrates für den Internetzugang.

Allerdings führt der positive Trend der Branche gleichzeitig zur Verschärfung des Wettbewerbsumfeldes. Mobilfunknetzbetreiber, Mobiltelefonhersteller, traditionelle Medienanbieter und andere Mehrwertdienste-Anbieter bauen ihr Angebot an mobilen Inhalten aus.

3. Lage des Unternehmens im Wirtschaftsjahr

Im Berichtsjahr 2021 wurden Umsätze in Höhe von 10,4 Mio. € realisiert. Verglichen mit den Umsätzen aus den beiden Rumpfgeschäftsjahren 2020 in Höhe von insgesamt 15,2 Mio. € (11,8 Mio. € Q1 -3 und 3,4 Mio. € Q4), ergibt sich somit ein Umsatzrückgang in Höhe von 4,8 Mio. €. Dieser resultiert aus der Aufgabe einiger internationaler Märkte (u.a. Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen).

Der Umsatzrückgang im Berichtsjahr 2021 kombiniert mit gestiegenen Aufwendungen für bezogene Leistungen (5.234 T€ vs. 1.132 T€ in Q4 und 2.434 T€ in den ersten drei Quartalen 2020) belasten das Ergebnis.

Aufgrund der Entwicklung der Umsatz- und Kostenstruktur traf die Geschäftsführung am 26. August 2021 die unternehmerische Entscheidung das Neugeschäft einzustellen sowie unrentable Länder zu schließen. In diesem Zuge wurde die Abrechnung der bestehenden Abonnements an einen Servicepartner ausgelagert und ein vollständiger Personalabbau vollzogen. Mit allen betroffenen Mitarbeitenden konnten Aufhebungsverträge bzw. Vergleichsvereinbarungen geschlossen werden, sodass zum Aufstellungsdatum keine offenen Rechtstreitigkeiten aus Arbeitsverträgen bestehen. Sämtliche Verpflichtungen aus der Umstrukturierung, sowohl arbeitsrechtlich als auch zur Erbringung vertraglicher Pflichten gegenüber Geschäftspartnern, sind durch eine Rückstellung in Höhe von 2.007 T€ zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

Im Berichtsjahr 2021 wurde ein Steuerertrag aus latenten Steuern in Höhe 3.753 T€ ausgewiesen.

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von 10.705 T€ auf 11.391 T€ im Berichtszeitraum per 31.12.2021 gestiegen.

4. Steuerungssystem

Die Geschäftsführung steuert das Unternehmen anhand einer Reihe von Kenngrößen. Das Steuerungssystem umfasst sowohl finanzielle Kennzahlen als auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, die die Performance des Unternehmens und die Geschäftstätigkeit reflektieren Als wichtigste finanzielle Indikatoren werden Umsatz, EBITDA, Liquidität und Investitionen genutzt. Die Parameter stellen sicher, dass unternehmensweit ausgewogene Entscheidungen im Optimum von Liquidität, Profitabilität, Abonnentenzufriedenheit und Wachstum getroffen werden.

Steuerung und Planung greifen eng ineinander. Die Planung wird auf Basis der strategischen und operativen Unternehmensziele erstellt, wobei im Fokus der konzernweiten Planungsprozesse wie zuvor erläutert, der Gesamtumsatz, EBITDA und Investitionen stehen. Die Ergebnisplanung umfasst die langfristige Unternehmensplanung sowie die operative Planung. Die einzelnen Planungsprozesse sind systematisch abgestimmt und im Zeitablauf festgelegt. Dies ist von grundlegender Bedeutung für die wirksame Steuerung der definierten Zielgrößen, aber auch für die Erhebung von Chancen und Risiken.

5. Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist per 31.12.2021 mit 4.908 T€ leicht gesunken gegenüber 5.101 T€ per 31.12.2020. Beeinflusst ist dies unter anderem durch den Verkauf der Beteiligung an der Sure Yield Inc Limited wodurch sich die Finanzanlagen auf 4.908 T€, bestehend aus Anteilen an verbundenen Unternehmen, reduzierten.

Das Umlaufvermögen reduzierte sich, verglichen mit 5.576 T€ per 31.12.2020, zum Bilanzstichtag 31.12.2021 auf 2.719 T€, vorwiegend durch einen Forderungsabbau von 1.810 T€ und Abnahme der Bankguthaben von 2.109 T€ zum 31. Dezember 2020 auf 1.061 T€ zum Bilanzstichtag.

Die Verbindlichkeiten sind im Kalenderjahr von 6.350 T€ per 31.12.2020 auf 6.896 T€ zum Bilanzstichtag angestiegen.

Die Eigenkapitalquote für 31.12.2021 fiel auf 10,5% von 12,1% per 31.12.2020.

6. Prognose für 2022

Die Geschäftsleitung geht von einem stagnierenden Umsatz für den Abonnementenbestand aus. Durch die Auslagerung der Abrechnung der Abonnements sowie den vollständigen Personalabbau kann die Kostenstruktur jedoch deutlich verbessert werden, so dass sich für 2022 eine positive Ertragslage ergeben wird.

7. Chancen- und Risikobericht

Wettbewerbsrisiken

Mit Content-Inhalten bewegt man sich in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld. Es besteht das Risiko, dass in Anbetracht der erwarteten Wachstumsraten weitere Anbieter sich dazu entscheiden, in diesen Teilmarkt einzutreten. Durch die Einstellung des Neugeschäfts entfällt das Wettbewerbsrisiko für uns zukünftig.

Risiko Zahlungsausfall

Das Risiko des Zahlungsausfalls ist gering, da die Abonnementsgebühren i.d.R monatlich über die Handyrechnungen bezahlt werden. Im Jahr 2021 wurde für Wertberichtigungen 54 T€ gebucht.

Währungsrisiken

Da Forderungen und Verbindlichkeiten auch in Fremdwährung bestehen, entstehen für die Gesellschaft Währungsrisiken. Das Risiko wird eher als gering angesehen, da Forderungen und Verbindlichkeiten zeitnah beglichen werden.

Liquidität

Die Gesellschaft war 2021 in der Lage, alle Verbindlichkeiten vertragsgenau und entsprechend den vereinbarten Zahlungszielen zu erfüllen.

Die Gesellschaft ist in der Lage, das laufende Geschäft sowie die künftigen notwendigen Investitionen aus dem operativen Cashflow zu finanzieren. Dieser Umstand, unterstützt durch das konzerninterne Darlehen, versetzt die Gesellschaft in die Lage, auch künftig jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Berlin, im April 2022

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ME digital GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ME digital GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Verve Group Europe GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not- wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie da- für verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu- treffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um- ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen An- gaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein schließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Köln, 29. April 2022

MORISON Köln AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatergesellschaft

Gert Nacken, Wirtschaftsprüfer

Martin Kowol, Wirtschaftsprüfer

Rechtliche Verhältnisse

- Firma ME digital GmbH
- Rechtsform GmbH
- Gründung 5. August 2005
- Sitz Berlin
- Handelsregister-Eintragung Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 97990 B
- Gesellschaftsvertrag Gültig i. d. F. vom 29.10.2020
- Geschäftsjahr Kalenderjahr
- Gegenstand des Unternehmens Das Angebot von Inhalten und Diensten unter Nutzung elektronischer Medien (Online), insbesondere dem Internet via Festnetz- oder Mobilfunkverbindungen. Dazu zählt das Angebot von Waren, Dienstleistungen und Informationen aller Art, soweit sie gesetzlich zulässig sind. Auch die Bewerbung des Angebots unter Nutzung von Fernsehen, Radio, Print- und aktuellen und zukünftigen elektronischen Medien (Online) gehört zum Gegenstand der Gesellschaft. Gegenstand der Gesellschaft ist auch der Verkauf von Anzeigen und sonstigen Werbemöglichkeiten an Werbetreibende zum Zwecke der Verbreitung.
- Stammkapital EUR 2.000.000,00 (voll eingezahlt)
- Gesellschafterin Media and Games Invest SE, Valetta, Malta (100%)
- Geschäftsführung - Thomas Kothius
- Jens Knauber
Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.